Praxiseinrichtungen
- Ausbildung in Teilzeit als Chance für Ihre Einrichtung
Praxiseinrichtungen profitieren von Teilzeitausbildungen, indem sie neue Personengruppen ansprechen und ihre Ausbildungsangebote flexibler gestalten.
Die Betriebe legen für Teilzeitauszubildende flexible Arbeitszeitmodelle fest. In den Einsatzbereichen werden individuelle Arbeitszeitregelungen empfohlen, die sich an den besonderen Bedürfnissen der Teilzeitauszubildenden orientieren. Dies kann z. B. bedeuten, dass Frühschichten oder reduzierte Arbeitszeiten angeboten werden.
Teilzeitausbildungen erstrecken sich meist über vier Jahre (bei Bedarf bis zu fünf Jahre). Praxiseinrichtungen müssen die Ausbildungsplanung entsprechend verlängern: Die Einsatzzeiten und der Praxisunterricht werden auf die längere Gesamtdauer der Ausbildung abgestimmt. Es gelten die gesetzlichen Vorgaben zur Ausbildungsdauer.
Eine enge Kooperation zwischen Praxis und Schule ist essenziell. Sinnvoll können gemeinsame Lernprojekte, Praxisanleiter-Visiten oder regelmäßige Fallbesprechungen sein als Wege, um Theorie und Praxis zu verzahnen. Praxisanleitungen und Lehrkräfte sollten regelmäßig Informationen austauschen, um die Ausbildung effektiv zu koordinieren.
Auszubildende sollten transparent über Einsatz- und Ausbildungspläne
informiert werden; regelmäßiger Austausch wird vorausgesetzt. Offene Absprachen über Arbeits- und Lernzeiten sind
unerlässlich, um die Teilzeitausbildung erfolgreich zu gestalten.